Aufholen – und demnächst doch einholen? Ostdeutsche Firmen setzen auf neue Produkte.
Am 9.11. war viel vom Vereinigungsprozess die Rede, von der Wiederherstellung der staatlichen Einheit, vom Zusammenfinden der Menschen, von sich angleichenden Mentalitäten, aber auch von unerledigten Aufgaben auf all diesen Feldern. Relativ wenig war dabei von der Wirtschaft die Rede. Sie ist ein allzu prosaisches Gebiet, wenig geeignet für Festreden.
Umso erfreulicher ist es, dass gerade am 9. November eine Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) erschienen ist, die der ostdeutschen Industrie bescheinigt, ihr Aufholprozess sei in vollem Gange und die Produktivität habe schon beträchtliche Fortschritte gemacht.
Das kann man detailliert im frei abrufbaren Volltext nachlesen. Der eilige Leser wird sich mit der entsprechenden Pressemitteilung begnügen. Diese bringt den Aufholprozess in Verbindung mit der Tatsache, dass ostdeutsche Firmen zunehmend auf die Entwicklung neuartiger Produkte setzen.
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